In der kommerzialisierten Medizin wimmelt es von Fehlanreizen. Sie verunsichert Patient:innen und frustriert gerade die engagierten Fachpersonen, die immer weniger Zeit für sie haben.
Die Angebote der amm füllen einen kleinen Teil dieser Lücke. Doch das reicht bei weitem nicht. Das Gesundheitswesen muss reformiert werden, die falschen Anreize endlich weg.
Mehr Zeit für Behandlung und Betreuung der Patient:innen – Reduktion der administrativen Tätigkeit
Die amm unterstützt das durch Brida von Castelberg initiierte Projekt zur Reduktion der administrativen Tätigkeiten im Spital oder Arztpraxen. Die Gruppe arbeitet interprofessionell mit Teilnehmenden aus fünf Kantonen und Institutionen und versucht gemeinsam und durch Einbringen eigener Erfahrungen für Alle Verbesserungen zu erarbeiten.
Es kristallisieren sich Themen, welche versuchsweise mit Involvierung aller relevanten Partner (Krankenkassen, BAG, Versorgungsanbieter) in Angriff genommen werden könnten.
Das amm-Manifest fordert ein grundlegendes Umdenken: Bei der Aus- und Weiterbildungen, die bedarfsgerechter und kostengünstiger werden müssen, bei den Gesundheitsdaten und bei der Digitalisierung, bei den Krankenkassen u.a.m. Am Abschied von einer Sichtweise, die das Gesundheitswesen als Markt und medizinische Leistungen als Konsumgüter missversteht, führt kein Weg vorbei. Zudem muss neu ein Code of Conduct für alle im Gesundheitswesen Tätigen gelten.
Seit 2020 engagiert sich die amm für eine für das Gesundheitswesen spezialisierte, unabhängige Ombudsstelle, sprich Melde- und Triagestelle, für Patient:innen, für Angehörige sowie neu für alle im Gesundheitswesen tätigen Personen. Es sollen strukturelle und medizinische Themen gemeldet werden können. Denn alle sind aufgerufen Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch und medizinische Fehlversorgung nicht zu verschweigen.
Dann werden Sie aktiv. Unterstützen Sie die amm bei der Etablierung einer menschlichen Medizin.
Zusammen erreichen wir mehr!
